Anhalt als politische Einheit gibt es seit 1945 nicht mehr. Was geblieben ist, ist das in den Jahrhunderten gewachsene Zusammengehörigkeitsgefühl in den Städten und Dörfern des Anhaltlandes.
Historisch erstreckt sich Anhalt zwischen Ostharz und Wörlitzer Winkel und zwischen Fläming und Stadt Jeßnitz. Besonders in den Städten Dessau, Köthen, Bernburg, Zerbst und Aschersleben finden sich noch heute viele Zeugnisse aus der Geschichte der Region Anhalt.
Der Name Anhalt stammt von der gleichnamigen Burg Anhalt im Harz, welchem dem Land und dem Fürstengeschlecht den Namen gab. Die Burg, von der heute nur noch wenige Reste zeugen, lag auf dem großen Hausberg über dem Selketal zwischen Harzgerode und Ballenstedt. Als Geburtsstunde Anhalts gilt das Jahr 1212. Nach dem Tode von Bernhard (Sohn von Albrecht des Bären) hinterließ er seinem ältesten Sohn Heinrich die anhaltischen Stammlande, welcher sich als erster Fürst von Anhalt nannte und als Stammvater des Askaniergeschlechts gilt.











